Montag, 30. April 2012
Neues Futter auf dem Markt
Mittwoch, 28. September 2011
Ich möchte euch ja auf dem Laufenden halten
Ich weiß von uns hat man schon länger nichts mehr gehört, aber ich kann euch versprechen dass hat nur gute Gründe!
Denn sowohl Colofonius als auch Edda geht es blendent!
Sie trinken beide nicht mehr wie zu Beginn, essen fleißig und sind immer in ihrem Laufrad anzutreffen. Wenn ich nicht wüsste dass sie Diabetes haben würde ich es manchmal nicht glauben.
Ja das wars eigentlich schon von uns, alles super
Liebe Grüße
Michelle und ihre Diabeteshams
Samstag, 20. August 2011
Auswertung der Glukose- und Ketontests
Die Ketonwerte waren - in meinen Augen - noch ein ganzes Stück schlimmer: Der erste Test gab zwar ein negatives Resultat (keine Ketone), allerdings bin ich mir zu 99% sicher, daß es sich dabei entweder um einen Fehler meinerseits oder einen kaputten Meßstreifen handelte. Der darauffolgende Urintest ergab 160 mg/dL, oder 16 mmo/L, der höchste darstellbare Wert auf den Bayer-Ketostix Teststreifen, und alle darauffolgenden Tests ergaben ebenfalls katastrophale Werte. Nur an einer Handvoll Tagen fiel der Ketonwert marginal niedriger aus, 80 mg/dL oder 8 mmo/L.
Die Trinkmenge stieg langsam aber stetig von ca 5 – 10ml/Tag auf 20-30ml/Tag.


Verdacht auf Diabetes und Diagnose

Der Verdacht auf Diabetes bei Milou kam bei mir Ende Februar/Anfang März auf, als Milou etwa 9 oder 10 Wochen alt war:
Obwohl Milou mein erster Zwergwuschel war, und mir dementsprechend der Vergleich fehlte, hatte ich ihn seit seinem Einzug als einen “entspannten”, ausgeglichen wirkenden Zwerg kennengelernt, der sehr schnell handzahm war. In den Abendstunden, in denen ich ihn länger beobachten konnte, erschien er mir allerdings bisweilen ungewöhnlich “wuselig”, oder hyperaktiv.
Ich konnte Milou seit seiner Ankunft mehrmals pro Tag an der Trinkflasche, an die er von Geburt an gewöhnt war, beobachten, und später an dem – in meinen Augen winzigen – Napf, den er der Flasche vorzug. Ich begann die Wasserzufuhr erst um einiges später zu messen, aber schätze, daß er schon zu dieser Zeit zzwischen 3-5 ml lag, und sehr bald darauf auf durchschnittlich 10ml stieg.
Milous Diabetes wurde Anfang März mit Bayer Diastix bestätigt, die erste Woche wurde nur auf Glukose getestet, danach auch auf Ketone (Bayer Ketostix), im Schnitt alle zwei Tage.
Zu Beginn wurde Milou in der Früh in seiner Transportbox getestet, nachdem klar wurde, daß dies ein reguläres Unterfangen werden würde, und Milou trotz Frühstücksbuffets in dem kleinen Behältnis zunehmend unruhiger wurde, bekam er einen kleinen “Plastikspielplatz”, in dem er jeden zweiten Abend zwischen 30 Minuten und einer Stunde verbrachte, und dabei auf mich relativ stressfrei wirkte, wenn er durch die Röhren und Labyrinthe flitzte. Der Plastikboden der Box ermöglichte es mir, den Urin zu testen, ohne Milous Lebensqualität zu sehr einzuschränken.
Dieser "Plastikspielplatz" bestand aus einer Plastikbox in der Größe einer Bettzeuglade, in die ich aus Karton Unterschlüpfe (ohne Boden), Röhren aus nicht-saugfähigem Material, ungiftige Pflanzen, sowie einen kleinen Wassernapf integrierte. (Bild wird nachgereicht)
Donnerstag, 11. August 2011
Eine weitere Futterfertigmischung
Samstag, 16. Juli 2011
English Information
I have also collected some more English Links HERE.
Sonntag, 10. Juli 2011
Hamster Milou
* 5. Januar 2011 (ca., genaues Datum unbekannt)
† 7. Juni 2011
Typ1 Diabetes: Der Verdacht auf Diabetes erhärtete sich im März, daraufhin wurde die Erkrankung in der Eigendiagnose (Urinteststreifen) festgestellt, und auch von einem Tierarzt wenig später bestätigt.
Milou kam im Februar 2011 mit ca. vier Wochen zu uns, von einem nicht-kommerziellen privaten Halter, dessen "Winter Whites" einen mehr oder weniger ungeplanten Wurf hatten. Dementsprechend wurde er als Dsungare abgegeben, war aber mit relativer Sicherheit ein Hybride.
Milous schwere Diabeteserkrankung wurde Anfang April mit Bayer Diastix bestätigt; da Nahrungsumstellung, Bockshornklee et al. keine Verbesserung brachten, begannen wir kurz darauf mit der Gabe von Metformin, nach Absprache mit einem Tierarzt.
Milou verabschiedete sich am Abend des 7. Juni von uns, in Ermangelung anderer Erkrankungen, und in Anbetracht seiner konstanten Gewichtsabnahme nehmen wir an, daß er den Folgen seiner Diabetes-Erkrankung erlag (Ketoazidose). Bis wenige Stunden vor seinem Ableben zeigte Milou keinerlei Anzeichen von Unwohlseins oder Schmerzen.
Die kleine Fellkugel hinterließ ein riesengroßes Loch in unserem Herzen: Wir werden Milou nie vergessen... Damit die Erfahrungen, die wir mit seiner Diabetes-Erkrankung gemacht haben vielleicht anderen helfen können, werde ich sie hier in ein paar kommenden Blog-Einträgen zusammenfassen.