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Samstag, 20. August 2011

Auswertung der Glukose- und Ketontests

Milous Werte blieben während dem Verlauf seiner Erkrankung mehr oder weniger gleich - gleich schlecht: Der erste Test Ende März ergab ½ g/dL (oder 28 mmo/L), in Folge schwankte Milou meist zwischen ½ g/dL (28 mmo/L) und 1 g/dL (oder 56 mmo/L). Es gab zu Beginn zwei Ausreisser, bei denen der Glukose-Messwert auf den höchsten messbaren Wert (> 2 g/dL oder 111 mmo/L) kletterte.

Die Ketonwerte waren - in meinen Augen - noch ein ganzes Stück schlimmer: Der erste Test gab zwar ein negatives Resultat (keine Ketone), allerdings bin ich mir zu 99% sicher, daß es sich dabei entweder um einen Fehler meinerseits oder einen kaputten Meßstreifen handelte. Der darauffolgende Urintest ergab 160 mg/dL, oder 16 mmo/L, der höchste darstellbare Wert auf den Bayer-Ketostix Teststreifen, und alle darauffolgenden Tests ergaben ebenfalls katastrophale Werte. Nur an einer Handvoll Tagen fiel der Ketonwert marginal niedriger aus, 80 mg/dL oder 8 mmo/L.

Die Trinkmenge stieg langsam aber stetig von ca 5 – 10ml/Tag auf 20-30ml/Tag.






Verdacht auf Diabetes und Diagnose


Der Verdacht auf Diabetes bei Milou kam bei mir Ende Februar/Anfang März auf, als Milou etwa 9 oder 10 Wochen alt war:

Obwohl Milou mein erster Zwergwuschel war, und mir dementsprechend der Vergleich fehlte, hatte ich ihn seit seinem Einzug als einen “entspannten”, ausgeglichen wirkenden Zwerg kennengelernt, der sehr schnell handzahm war. In den Abendstunden, in denen ich ihn länger beobachten konnte, erschien er mir allerdings bisweilen ungewöhnlich “wuselig”, oder hyperaktiv.


Ich konnte Milou seit seiner Ankunft mehrmals pro Tag an der Trinkflasche, an die er von Geburt an gewöhnt war, beobachten, und später an dem – in meinen Augen winzigen – Napf, den er der Flasche vorzug. Ich begann die Wasserzufuhr erst um einiges später zu messen, aber schätze, daß er schon zu dieser Zeit zzwischen 3-5 ml lag, und sehr bald darauf auf durchschnittlich 10ml stieg.

Milous Diabetes wurde Anfang März mit Bayer Diastix bestätigt, die erste Woche wurde nur auf Glukose getestet, danach auch auf Ketone (Bayer Ketostix), im Schnitt alle zwei Tage.


Zu Beginn wurde Milou in der Früh in seiner Transportbox getestet, nachdem klar wurde, daß dies ein reguläres Unterfangen werden würde, und Milou trotz Frühstücksbuffets in dem kleinen Behältnis zunehmend unruhiger wurde, bekam er einen kleinen “Plastikspielplatz”, in dem er jeden zweiten Abend zwischen 30 Minuten und einer Stunde verbrachte, und dabei auf mich relativ stressfrei wirkte, wenn er durch die Röhren und Labyrinthe flitzte. Der Plastikboden der Box ermöglichte es mir, den Urin zu testen, ohne Milous Lebensqualität zu sehr einzuschränken.

Dieser "Plastikspielplatz" bestand aus einer Plastikbox in der Größe einer Bettzeuglade, in die ich aus Karton Unterschlüpfe (ohne Boden), Röhren aus nicht-saugfähigem Material, ungiftige Pflanzen, sowie einen kleinen Wassernapf integrierte. (Bild wird nachgereicht)

Sonntag, 10. Juli 2011

Hamster Milou

(Dsungare/Hybrid, ♂)
* 5. Januar 2011 (ca., genaues Datum unbekannt)
† 7. Juni 2011

Typ1 Diabetes: Der Verdacht auf Diabetes erhärtete sich im März, daraufhin wurde die Erkrankung in der Eigendiagnose (Urinteststreifen) festgestellt, und auch von einem Tierarzt wenig später bestätigt.


Milou kam im Februar 2011 mit ca. vier Wochen zu uns, von einem nicht-kommerziellen privaten Halter, dessen "Winter Whites" einen mehr oder weniger ungeplanten Wurf hatten. Dementsprechend wurde er als Dsungare abgegeben, war aber mit relativer Sicherheit ein Hybride.

Milous schwere Diabeteserkrankung wurde Anfang April mit Bayer Diastix bestätigt; da Nahrungsumstellung, Bockshornklee et al. keine Verbesserung brachten, begannen wir kurz darauf mit der Gabe von Metformin, nach Absprache mit einem Tierarzt.

Milou verabschiedete sich am Abend des 7. Juni von uns, in Ermangelung anderer Erkrankungen, und in Anbetracht seiner konstanten Gewichtsabnahme nehmen wir an, daß er den Folgen seiner Diabetes-Erkrankung erlag (Ketoazidose). Bis wenige Stunden vor seinem Ableben zeigte Milou keinerlei Anzeichen von Unwohlseins oder Schmerzen.

Die kleine Fellkugel hinterließ ein riesengroßes Loch in unserem Herzen: Wir werden Milou nie vergessen... Damit die Erfahrungen, die wir mit seiner Diabetes-Erkrankung gemacht haben vielleicht anderen helfen können, werde ich sie hier in ein paar kommenden Blog-Einträgen zusammenfassen.

Mittwoch, 24. November 2010

Renate ist auch gegangen am 23.11.2010

Jetzt komme auch ich mit traurigen Nachrichten.
Nachdem sich ihre Werte im letzten Monat ziemlich verschlechtert hatten, ist gestern meine Renate auch gegangen. Am Sonntag wäre sie ein halbes Jahr bei mir gewesen.
Sie hat zuletzt etwa 30 ml getrunken, was mehr als ihr eigenes Körpergewicht ist und weder BHKS noch irgendetwas anderes hat noch bei ihr angeschlagen.
Die Kraft zum kämpfen war bei der 25 Gramm Maus einfach nicht mehr da und obwohl ich unendlich traurig bin, freue ich mich, dass sie den Diabetes nun endlich hinter sich hat...

Ihrer Schwester geht es momentan soweit ganz gut, mehr als 5 ml trinkt sie nicht und mit ihren 40 Gramm Körpergewicht bin ich sehr zufrieden, hoffentlich ist sie noch lange bei mir.

Donnerstag, 11. November 2010

Chap ist am 05.10.2010 gestorben

Mein kleiner Chap ist Anfang Oktober verstorben. Ich hatte keinerlei Veränderungen in seinem Verhalten feststellen können, auch seine Werte waren ganz normal für ihn.
Am 29.09. stellte ich fest, dass auch Chip nun an Diabetes erkrankt ist. Ich hatte es schon seit Anfang September vermutet, aber er hat mir nie einen Urintest abgeliefert und zeigte auch keinerlei Auffälligkeiten im Verhalten. Da aber Chaps Wasseraufnahme beständig hoch war, musste irgendwas nicht stimmen. 50ml am Tag bei einem 35g Hamster war schon sehr viel.
Am 03.10. war Chap morgens bei seinem Urintest apathisch, er wollte nicht so recht laufen und wollte auch sein Medikament nicht nehmen, was er sonst immer begierig aufgeschlabbert hatte. An diesem Tag trank Chap durch mich etwa 3ml, VIEL zu wenig, aber er bewegte sich kaum aus seinem Schlafnest raus und trank nur, wenn ich ihm die Flasche hinhielt. Ich war mir nicht sicher, ob er nur einfach mal nen Durchhänger hatte, also wärmte ich ihn mit einer Rotlichtlampe und ließ ihn ansonsten in Ruhe. Am 04.10 rief ich morgens meine Tierärztin an, die meinte, ich soll nochmal einen Tag versuchen ihn zu päppeln. Sie meinte, einen Hamster einen Tag nichts fressen zu lassen, wäre nicht gut gewesen ...
Chap trank an diesem Tag knapp 2ml mit etwas gemörstertem Futter und Quark. Er lieferte mir noch freiwillig einen Urintest (Glukose: 2000 mg/dl, Ketone: 80 mg/dl). Natürlich war der Glukosewert in die Höhe geschossen, da er ja den Tag zuvor sein Medikament nicht bekam. Ich rannte mindestens 20 Mal an diesem Tag zu ihm und versuchte ihn zum Trinken zu animieren, aber ich sah richtig, wie er immer mehr abbaute und es ihm schlechter ging. Nachts war ich dreimal bei ihm, um ihm trinken zu geben und ihn zu wärmen.
Am 05.10. hielt ich es früh morgens schließlich nicht mehr aus. Chap konnte seine Augen kaum mehr öffnen, knirschte beständig mit den Zähnen und war total abgemagert. Ich rief die Tierärztin an, die mich sofort zu sich bestellte. Ich hatte mich nachts schon im Stillen von Chap verabschiedet und hoffte, dass sie ihn von seinem Leiden erlösen würde. Sie untersuchte ihn ganz behutsam und sagte mir, dass er durch den Wassermangel schon total ausgetrocknet wäre und sie ihn sofort erlösen würde. Ich war so erleichtert .... Ich ließ ihn einschlafen.
Es war wohl Nierenversagen, auch wenn ich keinerlei Anzeichen bemerkt hatte.

Sonntag, 19. September 2010

Sonic - verstorben 17.9.2010

Sonic ist leider am Freitag, 17.9. verstorben. Sie hatte schon längere Zeit immer schlechtere Urintestwerte, die Ketonwerte waren schon länger hoch bis sehr hoch (80-160mg/dl). Bis 3 Tage vor ihrem Tod hat man ihr aber außer einem hohen Schlafbedürfnis und der Trinkmenge kaum was angemerkt. Am Mittwoch abend war sie dann schlagartig sichtlich gealtert und war fast schon apathisch. Wir hatten eigentlich nicht damit gerechnet, daß sie die Nacht übersteht aber am Donnerstag hat sie sich nochmal ein wenig errappelt und wuselte mehrfach unter Tags durchs Gehege, suchte Futter außerhalb des Hauses (obwohl auch im Häuschen Schälchen mit Futter und Wasser für sie bereitstanden) usw., kam abends sogar noch auf die Hand und war so quirlig, daß man aufpassen musste, daß sie einem nicht runterspringt. Am nächsten Tag ist sie irgendwann im Laufe des Tages in ihrem Nestchen eingeschlafen. Ich werde demnächst noch ihre letzten Datenaufzeichnungen nachtragen.

Sonic wurde 13 Monate und 10 Tage alt.

Freitag, 10. September 2010

August mit den Campbellschwestern

Da meine Daten vom August einer Horde bastelnder Kinder zum Opfer gefallen sind, die meinen Schreibtisch nach Verbastelbarem durchwühlt haben (meine Hamstertabelle schien ihnen nicht wichtig genug sie liegen zu lassen), kann ich hier keine Tabellen zeigen, möchte den August trotzdem kurz erläutern.

Der August verlief recht turbulent. Rosi hat ein neues Aqua bekommen, da sie ihren Eigenbau auseinander genommen hat, was sich aber nur am Ende in ihrem Laufverhalten gezeigt hat. Rosi hat den ganzen August Durschnittlich 2-5ml getrunken und ist 1-5km die Nacht gerannt (außer die Woche nach dem Umzug, da waren es bis zu 10km). Sie bekommt weiterhin nur Synzygium D6 und extra für sie gemischtes Futter (Rezept kann angefragt werden). Bei Rosi ist das Gewicht ein wenig gesunken auf 33 Gramm, die sich aber durch das neue Futter und Päppeljoghurt wieder auf 39Gramm erhöht haben. Ich bin also mit Rosi extrem zufrieeden da sie für Typ 1 Diabetes sehr gute Werte hat.

Meine Renate hat mir da viel mehr Sorgen bereitet. Anfang August habe ich beim Wiegen gemerkt, dass sie ziemlich an Gewicht verloren hatte, von 38 Gramm auf 29 Gramm. Das Schwierige bei ihr ist, dass sie bei Leckerchen sehr wählerisch ist und daher nicht gut gepäppelt werden kann. Ein paar Tage danach hat sie begonnen das doppelte ihrer normalen Menge zu trinken (20ml!) und hat einen nassen Po bekommen. Mit dem TA haben wir dann festgestellt, dass Renate eine Blasenentzündung bekommen hatte. Da ich bei ihr durch den Gewichtsverlust mich bei der BE nicht alleine auf die Homöopathie verlassen wollte, hat sie 10 Tage lang Batril 2,5 % bekommen und zusätzlich Cantharis Compositas (Magenschleimhautberuhigung). Nach 6 Tagen kam die Besserung und auch das Trinken hat nachgelassen. Zum Ende des August ist alles wirklich glimpflich überstanden. An Gewicht hat sie leider noch nicht wirklich viel zugenommen, aber sie hat in den letzten Tagen beim Fressen ordentlich zugeschlagen. Ihr Trinkverhalten ist jedoch etwas schlechter geblieben, sie trinkt pro Tag jetzt etwa 8-12 ml. Sie läuft immer zwische 4 und 6 km die Nacht. Sie bekommt Syzygium D6, Datisca Cannabina D2, BHK und das neue Diätfutter. Sie ist topfit, jedoch trotzdem mein kleines Sorgenkind...

Montag, 30. August 2010

Chaps Glipizidbehandlung gestartet

Ich habe mich nach langem Überlegen dazu entschlossen, die Glipizidbehandlung bei Chap doch zu versuchen. Ich habe am 22.08. damit begonnen und ich denke, einen kleinen Erfolg habe ich schon errungen.
1. Ich erhalte täglich Glukose- und Ketonwerte von Chap, die ich sonst nur so sporadisch erkämpft habe. Die ganze Angelegenheit hat sich von mühsamen 20 bis 30 min auf etwa 5 min verkürzt. Chap hat wohl verstanden, dass wenn er schnell seinen Urin "abliefert", dass er dann schneller wieder in Ruhe gelassen wird und seinen geliebten Quark bekommt. ;)

2. Seine Glukosewerte sind jetzt konstant unter 2000 mg/dl, also teilweise sogar unter 1000 mg/dl.

Er ist mit großer Sicherheit Diabetes Typ I, somit erwarte ich auch keine komplette 0-Linie bei den Glukosewerten, aber wenn ich dadurch auch noch sein Trinkverhalten auf normalere Werte senken könnte, wäre ihm und mir, zumindest solange das Medikament anschlägt, geholfen.

Leider habe ich seine Ketonwerte absolut nicht unter Kontrolle und bekomme sie einfach nicht wieder runter. Weder viel Frischfutter (frischer, unbehandelter Salat und Salatgurke aus dem Garten), noch fetthaltige Quarkfütterung, noch aufgeweichte Haferflocken senken sie wirklich. Er hat kein Gramm abgenommen, somit ist es nicht wirklich bedenklich (sofern die Waage richtig funktioniert), aber ihn in Dauerketose zu haben finde ich nicht wirklich befriedigend. Tipps? Immer her damit!

Zudem ist seine Trinkmenge null gesunken, er hatte sogar die letzte Woche seinen Höchstwert von 40 ml, dabei wiegt er nur 38 g. Die Luftfeuchtigkeit am Standort ist auch unter aller Sau (Werte über 70%), aber da es hier seit einer Woche ununterbrochen regnet, kann ich daran momentan nichts ändern. Wir hatten ja schon in der Vergangenheit dann einen leicht erhöhten Wasserbedarf festgestellt, aber das er immer noch so viel trinkt, beunruhigt mich doch.


Ich überspringe tabellarisch eine Woche und präsentiere die Werte vom 22.08. bis 28.08.2010:


Dienstag, 17. August 2010

Werte vom 18.07. bis 14.08.2010

Chaps Wertetabellen der letzten Wochen:


Sein Trinkverhalten war in diesen Wochen nicht gerade berauschend, aber das ist es ja nie wirklich.

Da ich eine neue Tierärztin für meine Zwerghamster gefunden habe, die sich sehr über neue "Erfahrungen" freut, habe ich mich entschlossen, es doch mal mit Glipiziden zu versuchen. Es geht Chap eigentlich gut, deshalb möchte ich versuchen, sowohl seinen Blutzucker als auch seine Trinkmenge irgendwie zu verringern. Er ist so ein aufgeweckter kleiner Kerl, er ist zutraulich und so tapfer mit den Bockshornkleesamen und den blöden Diabetes-Tests. Ich finde es schrecklich, dass er so unter Durst leidet und sich an seinen Glukosewerten eigentlich gar nichts ändert. Ich warte immer noch auf das Medikament, hoffe aber es morgen endlich zu bekommen, damit ich starten kann. Dann erfahre ich endlich, ob er ein paar ß-Zellen hat um Insulin zu produzieren und wir überstehen vielleicht die kritischen Lebensphasen. Ich habe jetzt im August mehrere Diabetes-Tests gemacht.

04.08.2010:

Gukose: >= 2000 mg/dl
Ketone: 0 mg/dl


12.08.2010:

Glukose: 1000 mg/dl (grenzwertig zu 2000 mg/dl)
Ketone: 80 mg/dl


16.08.2010:

Glukose: >= 2000 mg/dl
Ketone: 0 mg/dl


Die letzte Woche trank Chap sehr konstant 25ml Wasser. Am 13.08. habe ich mich dazu entschlossen, Chap nun nur noch Mineralwasser zu geben, das zur Zubereitung von Babynahrung geeignet ist, da er ständig erhöhte Nitritwerte hatte bei den Combur-Tests, was an unserem Leitungswasser liegt, das auch noch sehr kalkhaltig ist. Mal sehen, ob es auch was für die anderen Werte ändert.

Weitere Infos bald ...

Dienstag, 3. August 2010

Émile van Hamsterdamm - verstorben am 27.07.2010

Nachdem wir am Sonntag die überraschenden Ergebnisse bekommen haben (siehe letzter post) haben wir die Tests am Montag wiederholt, mit den selben Ergebnissen. Gegen ein baldiges Ende sprach aber sein Zustand: er war gut drauf, wie immer, zeigte keinerlei Wesensveränderung.
Dienstag in der früh fiel mir auf, dass er nicht alle seiner Leckerchen gefressen hatte und mittags schaute ich noch einmal gezielt zu ihm. Dabei fand ich ihn apathisch im Gehege liegend. In Absprache mit einer kundigen Vet-studentin, die den Fall Émile mitverfolgt und sich bei verschiedenen Quellen kundig gemacht hatte, wurde aufgrund des wenigen fehlenden Futters eine Hypoglykämie vermutet. Wir flößten ihm Wasser ein, später dann einen milden Aufbaubrei. Leider zeigte er weder auf Wasser, noch den Brei eine Reaktion, sein Zustand verschlechterte sich zwar nicht, besserte sich aber auch nicht. Gemeinsam suchten wir dann einen Tierarzt auf, der unsere Vermutung bestätigte: Émile war bereits ins diabetische Koma gefallen, aus dem er nicht mehr rauskommen würde. Daher entschloss ich mich, ihn vor Ort gehen zu lassen.
2 Wochen vor seinem Tod waren die Testergebnisse ohne Änderung (2000mg/dl Glukose; Keton negativ). 2 Tage vor seinem Tod ergab der Test ein Sinken des Glukosewerts (auf 500mg/dl) und erstmals ein positives Ketonergebnis (160mg/dl). Am abend vor seinem Koma ging es ihm nach wie vor blendend, trotz erhöhter Aufmerksamkeit wegen der veränderten Urinwerte sind uns keine Änderungen aufgefallen. Er war bis zum Schluss ein aufgeweckter kleiner Kerl. Émile wurde nur 4,5 Monate alt.


Anbei eine Graphik von seinen Trinkmengen im Juli

Montag, 2. August 2010

Letzte Wochen Juli

Guten Morgen!

Hier die restlichen Daten vom Juli. Was man daran gleich feststellen wird, sind die hohe Trinkmenge von Renate und die eigentlich nicht vorhandene Lauftätigkeit der Beiden Damen.
Ende des Monats haben sich mich ein wenig auf die Probe gestellt, indem sie sich nach der Hitzewelle dazu entschlossen haben, ihre Laufräder stehen zu lassen (jedoch sind sie genug im EB rumgewuselt). Diese Phase hat sich aber jetzt wieder gelegt. Was mir ein wenig Sorgen macht, ist das Trinkverhalten meiner Renate, das sich jetzt auf 10ml pro Tag gesteigert hat und ich versuche mit BHKS und anderen Globuli wieder etwas zu senken...mal schaun obs was hilft...

















Rosi




























Tag Trinkmenge Gewicht Glucose Laufstrecke HÖG DG
13. Jul 5 1 3,7 3,6
14. Jul 4 0,9 4,2 3,6
15. Jul 2 0,7 4,1 3,6
16. Jul 8 42 1,4 3,6 3,2
17. Jul 4 2,3 3,9 3,5
18. Jul 6 0,5 2,9 2,7
19. Jul 5 0,4 4 3,5
20. Jul 4 0,9 3,2 3
21. Jul 4 1,5 4,6 3,8
22. Jul 6 1,3 4,3 3,2
23. Jul 3 1 4,1 3,2
24. Jul 1 42 0,6 3,1 2,5
25. Jul 5 0,2 2,8 2,5
26. Jul 6 0,8 2,9 2,6
27. Jul 4 1,3 3,6 3,2
28. Jul 4 0,5 2,5 2
29. Jul 2 1,6 3,6 3
30. Jul 3 1,3 3,4 3,2
31. Jul 4 4,3 3,8 3,5



























Renate












Tag Trinkmenge Gewicht Glucose Laufstrecke HÖG DG
13. Jul 6 1,2 3,2 2,8
14. Jul 4 1,3 3,7 3,6
15. Jul 4 38 1,2 3,5 3,1
16. Jul 2 1,5 3,9 3,5
17. Jul 3 2,4 3,8 3,6
18. Jul 4 2,8 3,6 3,2
19. Jul 5 0,5 3,8 3,6
20. Jul 6 1,6 3,7 3,6
21. Jul 13 0,5 3 2,5
22. Jul 10 0,4 3,2 3
23. Jul 8 1,9 3,4 2,8
24. Jul 11 37 0,6 2,5 2,3
25. Jul 10 0,2 2,5 2
26. Jul 9 0,9 3,1 2,8
27. Jul 10 1,5 3,5 3
28. Jul 11 0,6 2,8 2,6
29. Jul 10 0,3 2,5 2
30. Jul 10 0,4 2,6 2,3
31. Jul 10 0,6 2,9 2,3